10.02.2026

Täglich (10.02.2026): Am Montag verzeichneten EUAs die größte Rally an einem einzelnen Tag in 3 Monaten aufgrund technischer Käufe.

Ölpreise stiegen am Montag inmitten von Hoffnungen auf eine Deeskalation der US-Iran-Spannungen aufgrund laufender Nukleargespräche. Jedoch hielt die anhaltende Unsicherheit und die neuen US-Sanktionen auf iranisches Öl vom Freitag eine Risikoprämie im Markt aufrecht. Daher stieg Brent-Rohöl um 1,5% auf 69,04 USD pro Barrel, während WTI-Rohöl um 1,3% auf 64,36 USD pro Barrel zulegte.

Der britische Spot-Preis für Gas fiel am Montag um 8,6% auf 82,70 p/therm, beeinflusst von einem starken LNG- und norwegischen Pipeline-Angebot, während die jüngsten US-Iran-Spannungen bezüglich der katarischen Lieferungen nachließen.

Weiter entlang der Kurve fiel der Liefervertrag für Sommer 2026 um 2% auf 74,11 p/therm, wobei weiche asiatische LNG-Preise zusätzlichen Druck auf die europäischen Gas-Futures ausübten.

Die europäischen Spot-Strompreise bewegten sich am Montag in entgegengesetzte Richtungen. Der deutsche Day-Ahead-Strompreis stieg um 8,7% auf 116,85 EUR/MWh, trotz Prognosen, die auf eine stärkere Wind- und Solarproduktion hinwiesen. Im Gegensatz dazu fiel der französische Entsprechungsvertrag um 11% auf 55,55 EUR/MWh, da mit einem Rückgang der Spitzenlast um 1,5 GW aufgrund besserer Wetterbedingungen gerechnet wurde.

Auf dem Terminmarkt stiegen die Verträge leicht, gestützt von stabilen Kohlenstoffpreisen. Der deutsche Liefervertrag 2027 erhöhte sich um 0,7% auf 83,86 EUR/MWh, während der französische Entsprechungsvertrag bei 49,35 EUR/MWh stagnierte.

Technisch bedingte Flüsse unterstützten die europäischen Kohlenstoffpreise am Montag, da Käufer schwache Auktionsergebnisse einkalkulierten und die Preise in Richtung wichtiger Widerstände vor den neuen Commitment of Traders-Daten drängten. Folglich stiegen die EUAs, die im Dezember 2026 auslaufen, um 3,3% auf 81,35 EUR/Tonne.